praxis für naturheilverfahren

Helga Müller - Heilpraktikerin - Pfarrer Kowollik Weg 4 -  Mayen-Hausen  - Telefon 02651-904701

 

 

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Die innovative Zusammenführung von klassischen Naturheilverfahren mit modernen medizinischen Erkenntnissen kennzeichnen das Therapieangebot meiner Praxis.

Blutegeltherapie

Die Anwendung von Blutegeln zur Schmerzlinderung bei Mensch und Tier hat eine

faszinierende und lange Geschichte.

So wurden bereits 500 v.Chr. Blutegel von Heilkundigen zur Behandlung der

verschiedensten Erkrankungen eingesetzt.

Während man früher glaubte, dass die Wirksamkeit dieser Methode auf den alleinigen

Blutentzug (entsprechend dem Aderlass) zurückzuführen sei, so weiß man heute,

dank moderner Forschung, dass den Wirkstoffen die der Egel beim Biss abgibt, der

primäre Stellenwert zukommt.

Zu diesen Wirkstoffen gehören u.a.:

Hirudin ist ein Protein, dass die Blutgerinnung hemmt und das Blut in der Wunde für

den Saugakt flüssig hält.

Calin wirkt ähnlich wie  Hirudin, besitzt aber eine längere Wirkungsdauer und ist u.a.

für die 12-24 stündige Nachblutung verantwortlich.

Hyaluroidase wirkt als Katalysator (Enzym) der den Lymphfluss beschleunigt. Es ist

in seiner Wirkung dem körpereigenen Histamin ähnlich und verursacht die leichte

Rötung und den Juckreiz um die Wunde.

Es wird weiterhin erforscht, ob dieser Stoff in der Lage ist, die Außenhülle von

Bakterien anzugreifen.

Eglin wirkt gerinnungs- und entzündungshemmend.

Diese natürliche Wirkstoffkombination des medizinischen Blutegels wird häufig erfolg-

versprechend bei vielen Erkrankungen eingesetzt die mit Entzündungsprozessen

und / oder Durchblutungsstörungen einhergehen z.B. bei

  • akuten und chronischen Gelenkschmerzen (z.B. Kniegelenksarthrosen, Daumensattelarthrosen)

  • Krampfadern, Besenreiser, Unterschenkelgeschwüren

  • Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen (z.B. Tennisellenbogen, Golferarm)

  • Unterstützende und begleitende Behandlung bei Bluthochdruck

  • Rheumatische Erkrankungen

  • Mittelohrentzündungen

  • Ohrengeräusche, Tinitus

  • Furunkel, Abszesse, Karbunkel

  • Wirbelsäulen- und Kreuzbeinsyndrom

  • Durchblutungsstörungen nach Haut- und Gewebetransplantationen

  • Je nach Krankheitsbild wird der Blutegel an der vorgegebenen Hautstelle angesetzt,

    saugt sich fest und arbeitet sich mit seinen Zähnchen vorsichtig in die Haut.

    Bei diesem Vorgang werden wahrscheinlich schon die ersten schmerzlindernden

    Substanzen in die Wunde abgegeben, so dass der "Biss" des Egels vom Patienten

    weitestgehend schmerzfrei empfunden wird.

    Im weiteren Ablauf der "Behandlung" leitet der Blutegel seine Wirkstoffe beim

    saugen in das Gewebe ein und fällt nach 15 bis 90 Minuten von alleine ab.

    Die kleine Bisswunde wird dann mit einem saugfähigen Verbandmaterial locker

    abgedeckt und nach einer kurzen Ruhepause ist die Behandlung beendet.

     

    Wenn Sie mehr Informationen benötigen rufen Sie mich gerne an unter:

    02651- 904701

     

     

                     

     

    Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

    Die Phytotherapie, eine der ältesten Therapieformen, hat sich aus dem Erfahrungswissen der Volksmedizin zur kausal-analytischen Wissenschaft entwickelt.

    Sie verbindet traditionelle Überlieferung mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen einer modernen Pharmakotherapie. Als Arzneimittel werden ausschließlich Pflanzen, Pflanzenteile oder pflanzliche Bestandteile verwendet.

    Diese Pflanzen werden als Wirkstoffbildner- und träger verstanden und entsprechend ihrem Wirkprofil ihrer pharmakologisch relevanten Inhaltsstoffe eingesetzt. 

    Zubereitungsarten

    • Arzneitee, Älteste Zubereitungsart (Heil- und Kräutertees)

    • Infus, Aufguss mir siedendem Wasser- geeignet für zarte Pflanzenteile (z.B. Blüten)

    • Dekot, Abkochung, geeignet für harte Pflanzenteile oder Pflanzenteile mit schwer löslichen Bestandteilen (Kieselsäure)

    • Mazerat, Kaltauszug geeignet für schleimhaltige Pflanzenteile (Eibischwurzeln). Kaltauszug vor Verwendung aufkochen um Keimbildung zu verhindern.

     

    Biochemie nach Schüssler

    Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßlers (1821-1898) Verständnis von der Entstehung von Krankheiten

    und deren Behandlung war geprägt von den damals aufkommenden Erkenntnissen "Virchows,

    Moleschotts und Liebigs".

    Während Prof. Virchow die Bedeutung der Zelle betonte berichtete der Physiologe Moleschott von

    der Bedeutung der anorganischen Salze im Körper.

    Liebig schließlich (der Erfinder des Mineraldüngers) betonte den Einfluss anorganischer Salze auf

    den Pflanzenwuchs.

    Aufgrund dieser Arbeiten wurde Dr. Schüßler nun klar, dass die normale Tätigkeit der Zelle von

    einem normalen Gehalt an anorganischen Salzen abhängt und er übertrug diese Erkenntnis auf die

    Medizin.

    Er folgerte, dass die Ursache von Krankheit in einem abweichenden Mineralgehalt - insbesondere

    einem Mineraldefizit zu suchen ist.

    Ergo: Im entsprechenden Krankheitsfall müssten dementsprechend fehlende Salze zugeführt

    werden.

    Die Schüßlersche Therapie unterscheidet sich von anderen Therapien (z.B. Substitution) in einem

    ganz wesentlichen Punkt: der Dosierung.

    Während man üblicherweise einen  Mineralstoffmangel durch hohe Dosen auszugleichen versucht

    (Substituition), wählte nun Schüßler einen anderen Weg: Durch die Gabe der Mineralsalze in

    potenzierter Form

    wird ein Reiz an der Zellmembran ausgeübt, der die Zellen dazu anregt, die lebenswichtigen Salze

    vermehrt aus der Nahrung aufzunehmen und richtig zu verteilen.

    Diese Verteilung ist besonders wichtig, da auch bei ausreichender Mineralzufuhr von außen lokale

    Defizite auftreten können.

     

    Französische Ohrakupunktur nach Paul Nogier

    Die Ohrakupunktur zählt zur Reflexzonentherapie, die durch Stimulierung sensibler Punkte im Ohr

    gezielt andere Körperregionen oder Organsysteme beeinflusst.

     

    Homöopathie

    Die Homöopathie ist ein von Samuel Hahnemann begründetes medikamentöses Therapieverfahren,

    dass auf drei Grundprinzipien beruht:

    • Ähnlichkeitsregel

    • Arzneimittelprüfung

    • Potenzierung

    Die individuelle Arzneimitteltherapie führt keine gegen die Symptome gerichteten Arzneien zu,

    sondern Arzneimittel, die der Krankheit des Patienten ähnliche Symptome hervorbringen

    (Arzneimittelprüfung) können.

     

         

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